Nepal - Ein Resümee

28. Apr. 2009

Viele Menschen fragen mich: "Wie war es in Nepal? Hast du dich gut erholt?"

Ich denke wenn man nach Nepal fährt, will man die Menchen, die Kultur und das Land kennenlernen und damit läßt sich Erholung nur schwer vereinbaren. Man sollte sich klar sein, das es richtig Kraft kostet das Land zu bereisen und zu erfahren. Nepal hat keinen einzigen Kilometer Eisenbahnschiene und so muss jeder Meter entweder zu Fuß oder mit dem Auto zurückgelegt werden.

Anbei eine Impression des Bus Verkehrs:

Wenn man die Kultur Nepals betrachtet, ist es ein unglaublich Schatz an Monumenten und Bauten, die man in der Anzahl sicher in keinem anderen asiatischen Land finden wird. Allein im Kathmandu Valley gibt es über 5 Weltkulturerbe der UNESCO. An jeder Ecke findet man kleine und große Tempel, die immer wieder zum Staunen einladen. Leider gibt es aber den bitteren Beigeschmack, das fast alle dieser schönen Gebäude und Sehenswürdigen sich im Verfall befinden und von den Tauben regelrecht zugepflastert werden. Es kümmert niemanden, wie vor den Augen Aller das Eigentum der Gesellschaft vergammelt und zerfällt.

Die Menschen sind der zweite Schatz des Landes, auch wenn die Gesellschaft durch das Kastensystem im ideologischen Sinner zerteilt ist und keine gegenseitige Wertschätzung kennt. Dennoch hilft jeder Nepalese einem Fremden und man wird immer sehr freundlich behandelt. Nicht einmal wurde mir Negatives zugetragen, was mir ein sehr sicheres Gefühl bereitet hat. Ausnahme waren die zwei Kollegen die meine Kamera "ausleihen" wollten. Aber nicht mit mir. ;-)

Da ich zu wenig außerhalb von Kathmandu war und auch keine Expetition in Richtung Lukla und Namche Bazar oder Mustang unternommen habe, will ich das Land aus dem landschaftlichen Sinne nicht bewerten. Mir ist nur aufgefallen das das Land es sehr kark ist und die Menschen es schwer haben auf dem Land zu leben. Felder werden noch mit Ochsen bestellt, Strom ist nur wenige Stunden vorhanden und fließendes Wasser kommt evtl. von einer Bergquelle. Infrastrukturell ist somit nichts vorhanden, was die Menschen in ihrem täglichem Leben unterstützen würden. Im Gegensatz dazu funktioniert aber das Mobilfunknetz erstaunlich gut.

Mein Resume für diesen Urlaub ist, das es sich wirklich gelohnt hat die vielen kulturellen Schätze zubesuchen und damit einen Einblick in dieses so unbekannte Land zu bekommen. Auch wenn das Trekking sehr anspruchsvoll war und sicher in der Vorbereitung viele Punkte von mir nicht beachtet wurden, war es toll dadurch die Menschen ein wenig besser kennenzulernen. Dennoch werde ich so schnell nicht wieder einen Abenteuerurlaub nach Nepal planen.

Ich bedanke mich auch bei meinem Freund Felix, der mir erste diese viele Einblicke durch seine lokalen Kentnisse ermöglicht hat. Ich wünsche ihm und seiner Freundin das sie es zusammen schaffen, die Hürde in diesem Land zunehmen und gemeinsam Ihre Ziele zuschaffen. Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, die beiden irgendwann mal in Europa zu besuchen. Es war schön bei euch!


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